

Die ZBW verfolgt eine stringente Internationalisierungsstrategie. Wichtige Schritte zur globalen Vernetzung sind Kooperationsverträge mit internationalen Partnern.
MIMOS, mit Sitz in Kuala Lumpur, ist das größte informationstechnologische Forschungsinstitut in Malaysia. Ein international anerkannter Schwerpunkt von MIMOS liegt im Bereich der Entwicklung hochinnovativer Wissenstechnologien. Über die Kooperation zwischen MIMOS und ZBW ist es möglich, die Datenbestände der ZBW unter Verwendung der Technologien von MIMOS aufzubereiten. Ein gemeinsames Projekt hat seinen Schwerpunkt in der (teil-)automatisierten Generierung einer Ontologie für Wirtschaftswissenschaften auf Basis von 30.000 durch die ZBW bereitgestellten wissenschaftlichen Veröffentlichungen.
Sowohl für das GESIS – Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften als auch für die ZBW spielt die Unterstützung der wissenschaftlichen Gemeinschaft im Management von Forschungsdaten zukünftig eine zentrale Rolle. Da zahlreiche Überschneidungen zwischen den Sozialwissenschaften und Wirtschaftswissenschaften existieren, haben sich beide Institute zusammengetan, um gemeinsam das Portal da | ra für die Registrierung von Forschungsdaten anzubieten. Zudem wird gemeinsam an Standards gearbeitet, mit denen Forschungsdaten einheitlich beschrieben werden können.
Joanneum Research in Graz (Österreich) ist die anwendungsorientierte Forschungseinrichtung des Landes Steiermark. Die Kooperation mit dem Joanneum Research Institut JR-Digital verfolgt das Ziel, gemeinsam die Akquisition von EU-Projekten durchzuführen. Die Idee besteht darin, die Netzwerke beider Organisationen sowie die jeweiligen Kompetenzen zu bündeln, um darauf aufbauend gemeinsam Projekte in den unterschiedlichen Programmlinien der EU-Förderung zu beantragen.
Das Know-Center in Graz (Österreich) ist Österreichs Kompetenzzentrum für Wissensmanagement. Über die Forschungskooperation mit dem Know-Center werden insbesondere moderne Angebote zur Recherche nach wirtschaftswissenschaftlicher Literatur für mobile Endgeräte entwickelt. Erste Ergebnisse liegen bereits in Form einer mobilen Version des von der ZBW angebotenen wirtschaftswissenschaftlichen Portals EconBiz vor. Derzeit werden iPhone und iPad unterstützt, zukünftig sollen auch weitere mobile Plattformen, wie Android, unterstützt werden.
